Da hat man endlich alles vor­bere­itet. Alle Antikör­per sind da, alle Puffer gemis­cht, der Plan geschrieben und man steht schon in den Startlöch­ern. Und was passiert: Erst scheint es so, als hät­ten die Par­a­siten eine Kon­t­a­m­i­na­tion. Lei­der hatte die zweite Kul­tur eine zu geringe Par­a­sitämie. Ok, dann ver­schieben wir das halt alles um einen Tag. *frustiert nach Hause geh*
Näch­ster Tag: Ein Sil­ber­streif am Hor­i­zont. Aus­geruht im Labor angekom­men gle­ich mal nach den Par­a­siten geschaut. Keine Kon­t­a­m­i­na­tion, was auch immer das war, ver­mehrt hat es sich nicht und zu beobachten ist es auch nicht mehr.
Neuer Plan:
Ich mache das Exper­i­ment heute. Dazu bräuchte ich PBMC-Zellen aus dem Blut meines Chefs. Nur lei­der ist der Chef heute krank. Mist, krank.…und ich brauche doch Immun­zellen von ihm. Also kann ich das diese Woche erst mal total vergessen.
Schon wieder ein neuer Plan:
Wir ziehen die Par­a­siten in die Ery­throzyten einer anderen Per­son um. Dann kann das Exper­i­ment Don­ner­stag starten. Also zumin­d­est Don­ner­stag abend so gegen 20 Uhr — blöd nur, dass ich da Karten fürs The­ater habe.….