Slapstick oder Nie wieder einsam
Written by schmart on February 5, 2007 – 12:59 pmDer neue Monat fing super an. Am 1.2.2007 war ich dann auch endlich mal wieder im LTT, also im Landestheater Würtemberg-Hohenzollern Tübingen-Reutlingen. Das Stück war total schräg, aber klasse.
Man stelle sich vor: Die Chinesen schrumpfen sich, um den Nahrungs- und Platzbedarf zu verringern. Die Chinesen beginnen auch den Mars zu besiedeln. Nebenbei wird in den USA ein super hässliches Geschwisterpaar geboren. Jedes für sich selber dumm wie sonst was. Zusammen aber intelligent wie sonst was.
Dieses Geschwisterpaar wird von ihren Eltern sehr luxuriös auf einem abgelegenen Asteroiden mit Herrenhaus untergebracht und verfasst dort einige wissenschafliche Arbeiten. Nach einer erneuten Untersuchung durch eine Psychologin wird die Tochter für geistig minder bemittelt befunden, der Sohn aber wenigsten für einigermaßen intelligent. Die Kinder werden getrennt.
Nach einiger Zeit taucht ein winziger Chinese auf und will einen Aufsatz der Kinder kopieren. Kurz darauf wird der Sohn zum (letzten) Präsidenten der USA gewählt und die Schwerkraft beginnt verrückt zu spielen, da die Chinesen – basierend auf dem Aufsatz der Kinder – mit der Gravitation herumspielen. Die USA werden zu dieser Zeit aber schon vom “grünen Tod” bedroht. Einer Seuche, die keine ist und eher den Namen einer anderen Farbe haben sollte…..
Aber das beste Konzept und auch die Erklärung für den Titel, ist das Konzept der künstlich erweiterten Familie. Jeder Bürger der USA bekam durch Computer zufällig einen mittleren Name wie Narzisse-11 oder Eichhörnchen-5 zugewiesen. Der mittlere Name mit Nummer zeigte einem, mit wem man alles verwandt ist. Also quasi künstliche Verwandte. Denn in einem so großen Land wie den USA kann man gar nicht genug Verwandte haben!
Reingehen, amüsieren und einfach einen gemütlichen Abend haben.
Viel Spass!
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