Der neue Monat fing super an. Am 1.2.2007 war ich dann auch endlich mal wieder im LTT, also im Lan­desthe­ater Würtemberg-Hohenzollern Tübingen-Reutlingen. Das Stück war total schräg, aber klasse.

Man stelle sich vor: Die Chi­ne­sen schrumpfen sich, um den Nahrungs– und Platzbe­darf zu ver­ringern. Die Chi­ne­sen begin­nen auch den Mars zu besiedeln. Neben­bei wird in den USA ein super hässliches Geschwis­ter­paar geboren. Jedes für sich sel­ber dumm wie sonst was. Zusam­men aber intel­li­gent wie sonst was.
Dieses Geschwis­ter­paar wird von ihren Eltern sehr lux­u­riös auf einem abgele­ge­nen Aster­oiden mit Her­ren­haus unterge­bracht und ver­fasst dort einige wis­senschafliche Arbeiten. Nach einer erneuten Unter­suchung durch eine Psy­cholo­gin wird die Tochter für geistig min­der bemit­telt befun­den, der Sohn aber wenig­sten für einiger­maßen intel­li­gent. Die Kinder wer­den getrennt.
Nach einiger Zeit taucht ein winziger Chi­nese auf und will einen Auf­satz der Kinder kopieren. Kurz darauf wird der Sohn zum (let­zten) Präsi­den­ten der USA gewählt und die Schw­erkraft beginnt ver­rückt zu spie­len, da die Chi­ne­sen — basierend auf dem Auf­satz der Kinder — mit der Grav­i­ta­tion herum­spie­len. Die USA wer­den zu dieser Zeit aber schon vom “grü­nen Tod” bedroht. Einer Seuche, die keine ist und eher den Namen einer anderen Farbe haben sollte.….

Aber das beste Konzept und auch die Erk­lärung für den Titel, ist das Konzept der kün­stlich erweit­erten Fam­i­lie. Jeder Bürger der USA bekam durch Com­puter zufäl­lig einen mit­tleren Name wie Narzisse-11 oder Eichhörnchen-5 zugewiesen. Der mit­tlere Name mit Num­mer zeigte einem, mit wem man alles ver­wandt ist. Also quasi kün­stliche Ver­wandte. Denn in einem so großen Land wie den USA kann man gar nicht genug Ver­wandte haben!

Reinge­hen, amüsieren und ein­fach einen gemütlichen Abend haben.
Viel Spass!