Nach­dem wir uns im Hotel nochmal ein wenig frisch gemacht hat­ten, gin­gen wir in den näch­sten Com­bini, kauften uns einiges zu essen und zu trinken und machten uns mit ungezählten Japan­ern zusam­men (viele im Yukata) auf den Weg zur Tokyo-Bay. Die U-Bahn sel­ber war nicht son­der­lich voll, der U-Bahnhof an dem wir aussteigen woll­ten dann doch. Also erst mal mit Minis­chrit­ten aus dem Bahn­hof raus, und dann mit einem lan­gen Men­schen­strom zu den aus­gewiese­nen Sitz­plätzen. Die Organ­i­sa­tion war beispiel­haft! Überall Polizei mit „Leucht­stäbchen“ die gewunken haben, dauernd Durch­sagen (die Jean­nine nicht ver­stand und ich erst recht nicht). Irgendwo kon­nten für teuer Geld Tick­ets gekauft wer­den – für was wis­sen wir bis heute nicht. Irgend­wann fan­den wir uns auf einem Park­platz(?) unter einer ganzen Menge Japan­ern wieder. Jeder bre­it­ete seine Sitzdecken – na klar aus Plas­tik – auf dem Boden aus, zog die Schuhe aus und fing an zu fut­tern und zu trinken. Tolle Atmo­sphäre! Bald ging auch das Feuer­w­erk los. 80 Minuten unun­ter­brochen und nicht Lang­weilig. Da gab es Smi­lies, Herzen und Katzen(?) die an den Him­mel geza­ubert wur­den. Begleitet wurde das ganze von „Aah!“ und „Oooh!“ und na klar von „Segoi!“. Super schön und jedem zu empfehlen der die Hitze des japanis­chen Som­mers auf sich nehmen will und im August in Tokyo sein sollte.
Auf dem Rück­weg woll­ten wir uns das Gedränge an der näch­st­gele­ge­nen U-Bahnstation sparen und eine Hal­testelle später ein­steigen. Die Idee hat­ten wir nicht alleine und so fan­den wir uns zusam­men mit Japan­ern vor abges­per­rten Bahn­höfen wieder. Also liefen wir fröh­lich weiter. Dann ere­ichten wir einen Bahn­hof einer Linie mit der wir Rich­tung Hotel fahren kon­nten. Das wir umsteigen mussten war uns klar und das hätte auch kein Prob­lem sein sollen. Nur lei­der erwis­chten wir eine Express-U-Bahn. Die hielt an unserem Umsteige­bahn­hof gar nicht! Wenig­stens war es nicht die let­zte U-Bahn. Wir kamen dann schon bald darauf wieder im Hotel an und wussten, dass wir in Zukunft auf die Kennze­ich­nung der Bah­nen achten mussten.