Nach­dem uns gestern die Entschei­dung was wir in Tokyo unternehmen wollen abgenom­men wurde (ich freue mich immer noch, dass ich meine Pullover wieder habe), hat­ten wir heute unseren ersten „freien“ Tag i Tokyo. Wir fuhren also nach Shin­juku und gin­gen dort zur Stadtver­wal­tung. Nicht etwa um uns japanis­che Behör­den genauer anzuschauen, son­dern um sich Tokyo (teil­weise) von oben anzuschauen. Zur Stadtver­wal­tung Shin­juku gehören näm­lich zwei Türme in denen das „South Obser­va­tory“ bzw. das „North Obser­va­tory“ unterge­bracht sind. Von dort aus kann man, kosten­los, einen Blick über einen Teil von Tokyo wer­fen. Unter anderem sieht man vom „South Obser­va­tory“ aus auf den „Meji Shrine“. Mit­ten in Tokyo steht da ein kleiner Wald.
Da in den Gebäu­den auch eine Touris­ten­in­for­ma­tion unterge­bracht ist, began­nen wir auch sofort Tage­saus­flüge zu pla­nen. Eigentlich woll­ten wir nach Nikko und Kamakura. Nach­dem wir daber den finanziellen und auch zeitlichen Aufwand einer Fahrt nach Nikko erfuhren, entschlossen wir uns nur nach Kamakura zu fahren. Es war dann mal wieder alles ein­facher als gedacht und na klar nicht JR.
Nach den Stra­pazen des let­zten Tages hat­ten wir heute ein wenig länger geschlafen und machten uns auch schon wieder auf den Weg ins Hotel. Am Abend erwartete uns näm­lich ein beson­derer Höhep­unkt: Das diesjährige Tokyo-Bay Feuerwerk.