Von dem Feuer­w­erk und der Lauferei erschla­gen, schliefen wir heute mal richtig aus. Gle­ich nach dem Auss­chlafen kramten wir erst mal unser ganzen Gepäck um. Suchten unsere dreck­ige Wäsche und überlegten uns wann wir die denn waschen soll­ten. Wir entschlossen uns das dann sofort zu erledi­gen und belegten erst mal beide Waschmaschi­nen im Hotel und dann beide Trock­ner. Nach­dem wir dann endlich alles frische gewaschen hat­ten, trauten wir uns auch wieder aus dem Hotel und beschlossen erst mal den um die Ecke gele­ge­nen Asakusa-Tempel zu besuchen. Nach­dem wir dann schon unter­wegs waren, fuhren wir nach Shin­juku zum Haru-gaku um verklei­dete Japaner zu sehen. Lei­der waren da dann doch eher wenige da und so entschlossen wir uns den Meji-Shrine anzuschauen. Dieser Schrein ist einem ehe­ma­li­gen Kaiser gewid­met und liegt inmit­ten eines kleinen Waldes in Tokyo. Im Schat­ten dieses Waldes kon­nten wir neue Kräfte sam­meln um uns auf den Weg nach Shibuya zu machen. Unter­wegs liefen wir noch an einem Bril­lengeschäft vor­bei, das sehr gün­stige Son­nen­brillen hatte. Da meine Son­nen­brille vor ein paar Tagen den Geist auf­gab und einen Bügel ver­lor, deckte ich mich hier gle­ich mit einer neuen ein. Jean­nine kon­nte auch nicht wider­ste­hen und schlug eben­falls zu.
In Shibuya angekom­men liefen wir erst mal über ein der wohl berühmtesten Kreuzun­gen der Welt zu dem, laut Reise­führer, umsatz­größten Star Bucks. Lei­der kann man das von der Fläche und den Plätzen nicht behaupten. Wir gin­gen dann ohne einen län­geren Blick auf die Kreuzung wer­fen zu kön­nen in den gegenüber­liegen­den Bahn­hof. Nach­dem wir uns an dem Gewusel der Men­schen auf der Kreuzung von dort aus satt sehen (und auch fotografieren) kon­nten, gin­gen wir zu einer ganz beson­deren Statue vor dem Bahn­hof. Diese Statue wurde einem Hund gewid­met, der sein Her­rchen jeden Tag von der Bahn abholen kam, selbst nach dem Tod seines Herrchen.