Heute klin­gelte um 6 Uhr der Wecker. Wir wachten auf und fühlten uns fix und alle. Im näch­sten Moment ent­deck­ten wir, dass sich die Kli­maan­lage abgeschal­ten hatte. Da waren wir, oder eher ich, aber sel­ber schuld. Es ist nicht ger­ade leicht eine japanis­che Kli­maan­lage mit einer Fernbe­di­enung zu bedi­enen die man nicht lesen kann. Ich stellte die Kli­maan­lage am Abend wohl auf automa­tis­cher Stopp nach x Stun­den ein. Unser Früh­stück hat­ten wir am Tag zuvor schon gekauft und mussten wenig­stens nicht hun­grig auf den Bus. Da der Bus am Vortag allerd­ings so viel Ver­spä­tung hatte, nah­men wir einen früheren. Na klar war der Bus pünk­tlich in Odawara. Im Bahn­hof von Odawara suchten wir uns dann erst mal ein Café, was gar nicht so ein­fach war, weil wir doch sehr früh unter­wegs waren.
Durch Kaf­fee und ein zweites Früh­stück gestärkt machten wir uns also auf den Weg zum Shinkansen-Bahnhof. Mit dem Shinkansen führen wir erst von Odawara nach Nagoya und von da aus mit einem der schnell­sten Shinkansen weiter nach Hiroshima. Also gegen Shinkansen fahren ist ICE fahren wie IRE gegen ICE in Deutsch­land. 5 Sitzrei­hen (3 – gang — 2), bre­iter Gang, keine Ver­spä­tung, viel Bein­frei­heit, bre­ite und bequeme Sitze. Ein­fach super schön. Sogar für das Gepäck war Platz. Um kurz vor 13 Uhr erre­ichten wir dann Hiroshima.