Heute ging es per Fähre für einen Tage­saus­flug nach Miya­jima. Anzuschauen gibt es auf dieser Insel unter anderem einen Tem­pel samt Schrein mit einem großen, roten Torii aus Holz. Dieses Torii steht bei Flut im Meer. Die beste Möglichkeit auf die Insel zu kom­men ist mit einer Tageskarte für Hiroshima.
In Miya­jima bewun­derten wir das Torii und schrieben auch eine Erna, eine Holztafel mit einem Wun­sch, die in dem Tem­pel aufge­hangen wird uns dann mit vie­len anderen bei einer Zer­e­monie von den Priestern ver­brannt wird. Bevor wir allerd­ings dem Tem­pel bewun­derten beg­in­gen wir einen großen Fehler. Wir kaufen uns ein Eis und woll­ten es gemütlich essen. Lei­der gab es hier sehr viele wilde Rehe pict0124.jpgdie min­destens genauso scharf auf das Eis waren wie wir. Ehe wir uns ver­sa­hen, war jeder von uns von einem eige­nen Rudel Rehen umringt die an einem hochk­let­tern woll­ten um das in die Höhe gestreckte Eis zu erre­ichen. Keine Ahnung auf wie vie­len Fotos wir gelandet sind. Lei­der haben wir keines. Ein großes „Hallo“ gab es, als uns auf ein­mal Till zusam­men mit seiner japanis­chen Fre­undin ansprach. Till war, wie Jean­nine auch, mit dem Auf­baus­tu­di­en­gang nach Japan gekom­men und hatte im gle­ichen Wohn­heim wie wir beide gewohnt. Das war schon lustig, 4 Wochen nach Ende des Pro­gramms, irgendwo auf einer Insel in Japan traf man sich zufäl­lig wieder. Die Welt ist halt doch klein.
Nach­dem wir das Torii pict0145.jpgbesichtigt hat­ten und ein wenig durch den Ort liefen, fuhren wir auch schon wieder ins Hos­tel zurück. Der Tag war ein­fach wahnsin­nig warm und wir mussten eh noch Wäsche waschen. Abends kön­nten wir uns dann Bentu-Boxen bzw. Nudeln aus dem Com­bini auf dem Dach des Hos­tels und gin­gen rel­a­tiv früh ins Bett, weil wir für die kom­mende Nacht in Mat­suyama noch kein Hotel haben und auch nicht so wirk­lich die Ahnung wie es denn ab jetzt weit­ergeht. Bis auf eine Fährfahrt nach Kobe (aber eben erst übermor­gen) und den Abflug am 22. August ist nichts organisiert.