Heute ging es mit dem Zug von Kobe nach Himeji. Na klar waren wir mal wieder mit dem vollen Gepäck unter­wegs. Das woll­ten wir dann in Himeji ein­schließen auf dem Rück­weg nach Osaka durchz­u­fahren. Der Hin­weg war auch sehr schön, da wir zuerst in einem “Loca” saßen, dauerte die Fahrt ihre Zeit. Nach­dem wir dann zwei mal von einem “Rapid” überholt wur­den, stiegen wir dann auch um. Ab jetzt ging es einiges schneller voran. In Himeji angekom­men, suchten wir also zuerst nach einem Schließ­fach und machten uns dann auf den Weg zur Burg.
Die Burg ist sehr schön. Ein absolutes Muss, wenn man in der Region Kan­sai unter­wegs ist. Ich werde hier nicht viel über die Burg schreiben. Aber nähere Infor­ma­tio­nen gibt es bei Jean­nine und in der Wikipedia. Auf alle Fälle war es mal wieder ein sehr warmer Tag. pict0031.jpgIn der Burg selbst musste man für bes­timmte Bere­iche die Schuhe ausziehen, um seine Schuhe auf dem Rundgang mitzunehmen, lagen Plas­tik­tüten bereit. Und da traf mich ja fast der Schlag. Eigentlich wer­den in Japan Unmen­gen Müll pro­duziert. Aber diese Plas­tik­tüten wur­den gesam­melt, wieder glatt gestrichen und dann wieder ver­wen­det. Na ja, war aber auch ordentlich was los. Und ich kann mir vorstellen, dass die sonst ganz schön für den Müll zahlen müssten.
pict0053.jpgAls näch­stes Stand der öffentliche Garten in Himeji an. Gegen einen kleinen Ein­tritt kon­nte man sich hier ein­fach mal ein wenig entspan­nen. So einen liebevoll und schön angelegten Garten habe ich sehr sehr sel­ten gese­hen. Im Garten gibt es auch ein Tee­haus. Das war unsere erste Sta­tion und wir erre­ichten es noch kurz bevor sie schlossen. In diesem Tee­haus, nahm man nach Anmel­dung auf Tatami-Matten platz und bekam dann seinen Tee von Frauen in Kimonos serviert. Dazu gab es auch was Süßes aus Reis­mehl. Ein­fach lecker und auch mal ein Erleb­nis wert. Es gab auch extra eine kleine Anleitung für Ausländer.