Ich hatte mich gestern ja doch schon ein wenig über zwei Mails, die auf meiner Uni-Adresse anka­men, gewun­dert. Anlass war der Win­ter­ball der Universität-Erlangen-Nürnberg. Hier mal die bei­den Mails:

Liebe Studierende,

der Präsi­dent der Friedrich-Alexander-Universität lädt Euch und Eure Fre­unde zum Fes­tlichen Win­ter­ball am Sam­stag, 22. Jan­uar 20 Uhr, Ein­laß 19 Uhr, in die Meis­tersinger­halle Nürn­berg zu einem unvergesslichen Abend ein.

Das Pro­gramm steht dieses Mal ganz im Zeichen des Tanzes, mit Show­tanz, Pole-Dance Akro­batik und ori­en­tal­is­chem Bauchtanz.

Karten sind wie gewohnt gegen Vor­lage des Studieren­de­nausweises für 15 Euro erhältlich. Vorverkauf­sstellen und weit­ere Infor­ma­tio­nen siehe www.winterball.uni-erlangen.de.

Begleitung und neue Fre­unde gesucht?
In der Stu­diVZ Gruppe “ich­mach­dochkeienewer­bung” im kosten­freien Por­tal www.studivz.net tre­f­fen sich alle, die nicht alleine zum Win­ter­ball gehen wollen. Hier lernt man sich vorab ken­nen und kann sich gle­ich verabre­den. Die Gruppe macht es so jedem leicht, frühzeitig eine Begleitung für den Win­ter­ball zu finden und v.a. auch Tre­f­fen der Tanz­part­ner im November/Dezember/Januar zu ermöglichen.

Darüber hin­aus kann jeder Namen für die Kennenlern-Tische wie “Wer fährt mich nach­her nach Hause?”, “Wir sind gut drauf!” oder “Wer tanzt mit mir?” vorschla­gen sowie Anre­gun­gen und Wün­sche bzgl. der Organ­i­sa­tion des Festes äußern.

Wer mehr als “nur” einen Tanz­part­ner für diesen Abend sucht, wird vielle­icht auf der kosten­freien Plat­tform www.ich­machim­mer­nochkeinewer­bung.de fündig.

Und wer keinen jew­eili­gen Account besitzt, kann seine Wün­sche & Anre­gun­gen vorab an hier­stand­malein­name@gmx.de senden.

Wir freuen uns auf einen erleb­nis­re­ichen, gelun­genen Abend mit euch!

Mit fre­undlichen Grüßen

Name Geän­dert
—————————————
Organ­i­sa­tion Win­ter­ball und Schlossgartenfest

Verein zur Förderung der Kon­takte der Uni­ver­sität Erlangen-Nürnberg e.V.

Schloss­platz 4 — 91054 Erlangen

URLs und Namen hab ich ent­fernt. Fol­gende Mail kam kurz danach:

Liebe Studierende,

mir wurde von eini­gen Ein­sendern der Hin­weis zuge­tra­gen, dass
www.keinewer­bung.de ( file://www.keinewer­bung/ ) nur Teilen der
Studieren­den­schaft Erfolg ver­spricht.
Als Aus­gle­ich kann nichtweib­lichen Studieren­den tech­nis­cher
Fachrich­tun­gen gegebe­nen­falls www.auch­hierkeinewer­bung.com ( file://www.auch­hierkeinewer­bung.com )
dienen.

Mit fre­undlichem Gruss

Name Geän­dert

Ich hatte mich über die bei­den Mails echt ein wenig gewun­dert und war kurz davor dem ver­meintlichen Absender der Mail eine Antwort im Sinne von “Wer­bung für Social-Networks und wenn ich da keinen Account habe oder keinen machen will geh ich leer aus? Oder ich schreibe einer Per­son auf eine nicht-Uniadresse eine Mail und sage ich bin ein­sam und suche Begleitung?” Na ja, habs dann nicht getan und heute kam die Auflösung:

Sehr geehrte Damen und Her­ren,
liebe Stu­dentin­nen und Studenten,

gestern haben Sie unter der Mailadresse von Frau Name Geän­dert und dem
Betr­eff: Ein­ladung zum Win­ter­ball der Uni eine Nachricht mit
anstoes­sigem Inhalt erhal­ten. Dabei wurde der E-Mail Verteiler
studierende@uni-erlangen.de miss­braucht. Die Nachricht stammt nicht von
Frau Name Geän­dert! Beim Absender han­delt es sich vielmehr um eine Per­son,
die sich auf ille­galem Wege die Absender­adresse und die entsprechende
Sig­natur zu eigen gemacht und die Nachricht ver­schickt hat. Diese Per­son
wird mit entsprechen­den Kon­se­quen­zen zu rech­nen haben.

Da die Nachricht ueber die Sys­teme der Uni­ver­si­taet Erlangen-Nuernberg
ver­schickt wurde, bedauern wir diesen Vor­gang und die Ihnen dadurch
ent­standene Belaes­ti­gung sehr. Wir sind bemueht, der­ar­tige Vorkomm­nisse
in Zukunft zu unterbinden.

– Mit fre­undlichen Gruessen

Zen­trale Universitätsverwaltung

Jetzt stell ich mir nur noch drei Fragen:

  1. Wurde die Mailadresse der Uni gehackt oder hatte da ein­fach einer Zugriff auf den Rechner/Benutzerkonto?
  2. War der Mailschreiber echt so doof und gab vor der gmx.de-Adresse seinen echten bzw. eige­nen Namen an?
  3. Anstößig war die Mail eigentlich nicht wirk­lich, oder doch?