Argh…was schreib ich denn?

Über alles was mir gerade im Kopf rumgeistert…

Heute ging es mit dem Zug von Kobe nach Himeji. Na klar waren wir mal wieder mit dem vollen Gepäck unter­wegs. Das woll­ten wir dann in Himeji ein­schließen auf dem Rück­weg nach Osaka durchz­u­fahren. Der Hin­weg war auch sehr schön, da wir zuerst in einem “Loca” saßen, dauerte die Fahrt ihre Zeit. Nach­dem wir dann zwei mal von einem “Rapid” überholt wur­den, stiegen wir dann auch um. Ab jetzt ging es einiges schneller voran. In Himeji angekom­men, suchten wir also zuerst nach einem Schließ­fach und machten uns dann auf den Weg zur Burg.
Die Burg ist sehr schön. Ein absolutes Muss, weiter lesen

Über heute lässt sich nicht viel schreiben. Mit der Tram ging es (inku­siver Ver­fahren) zum Bahn­hof, dann zum Hafen und von dort mit der Fähre nach Kobe. pict0001.jpgLei­der war das Wet­ter nicht so gut wie erhofft und wir lang­weil­ten uns doch ein wenig.
Gebucht hat­ten wir eine Überfahrt mit Platz in einer Großraumk­abine auf Tatami-Matten. Soweit war auch alles in Ord­nug. Aber mehrere Stun­den auf einer Fähre, alles schwankt, das Wet­ter ist nicht wirk­lich gut. Na ja, wenig­stens kam ich ein wenig zum Flip­pern. Ob es aber an mir, dem Sipmsons-Flipper oder dem Geschwanke lag das es nicht wirk­lich gut funk­tion­ierte, keine Ahnug. Das Essen war auf alle Fälle gut und auch der Sturm kurz vor Kobe brachte das Schiff nicht wirk­lich aus der Ruhe.
In Kobe angekom­men, machten wir uns auf die Suche nach einem Love-Hotel. Wir fan­den auch real­tiv schnell eines und buchten uns ein Zim­mer. Das Beste an dem Zim­mer war das Wassergel­bett und auch der Fernse­her.
Anson­sten kann ich zu Kobe nur sagen, dass mir diese Stadt schon fast europäisch vorkommt. Irgend­wie nicht typ­isch japanisch.

Nach dem wir uns entschlosssen hat­ten in die Jazz-Bar zu gehen fing der lustige Teil es Abends erst an. Wir gin­gen Rich­tung Ein­gang und übersa­hen dabei, dass im Gang Bewe­gungsmelder instal­liert waren. Uns kamen dann auch Prompt Bar-Keeper mit Fliege und Weste als auch 2 Damen in Abend­klei­dern ent­ge­gen. Die erste Frage die uns durch den Kopf schoss und die Jean­nine dann stellte: „Wie teuer?“ Da kam dann nur, 800 Yen pro Per­son + Getränke. In Japan wird bei Bars meiste ein Start­preis gezahlt, der dann für 90 Minuten gültig ist. Hmm…ok, das gön­nen wir uns heute. Kaum saßen wir an der Bar, beka­men wir erst mal jeder in Glas Wasser mit handgeschla­ge­nen Eiswür­feln. Nach­dem wir die englis­che(!) Getränkekarte zweimal durchgeschaut hat­ten und immer noch nichts gefun­den hat­ten kam die Frage des Bar-Keepers was wir denn gerne trinken wür­den. Zu diesem Zeit­punkt weiter lesen

Nach kurzer Rast machten wir uns auf Mat­suyama zu erkun­den und die Burg zu besichti­gen. Ob man es glaubt oder nicht: Auf dem Weg zur Burg, wir waren schon gut am Schwitzen, überholte uns ein joggen­der Japaner in langer(!) Sportk­lei­dung. Schon ein leicht ver­rück­ter Men­schen­schlag. Oben angekom­men hat­ten wir einen schö­nen Überblick weiter lesen

Heute begann unsere Rück­reise nach Osaka. Nein, 4 Tage brauchen wir dazu nicht. Aber wir haben noch ein paar Zwis­chen­sta­tio­nen geplant. Heute stand als erste Sta­tion des Rück­wegs Mat­suyama auf dem Pro­gramm. Mit der Fähre ging es von Hiroshima aus nach Mat­suyama. Dort angekom­men, mussten wir vom Hafen erst mal in die eigentliche Stadt kom­men. Wir wussten, dass ein Bus zum näch­sten Bahn­hof fährt und es von dort aus dann mit dem Zug weit­ergeht. Lei­der waren wir nicht wirk­lich in der Lage den richti­gen Bus zu finden, also liefen wir zum Bahn­hof. Weit war es nicht, dafür war es mal wieder sehr warm. Und na klar sorgten wir für neugierige Blicke. Immer diese Aus­län­der mit dem vie­len Gepäck weiter lesen

Heute ging es per Fähre für einen Tage­saus­flug nach Miya­jima. Anzuschauen gibt es auf dieser Insel unter anderem einen Tem­pel samt Schrein mit einem großen, roten Torii aus Holz. Dieses Torii steht bei Flut im Meer. Die beste Möglichkeit auf die Insel zu kom­men ist mit einer Tageskarte für Hiroshima.
In Miya­jima bewun­derten wir das Torii weiter lesen

Über unsere Ankunft und den ersten Ein­druck von Hiroshima an diesem 16. August, 64 Jahre nach der Kapit­u­la­tion Japans im 2. Weltkrieg, habe ich ja schon ein wenig geschrieben. Wir machten uns, nach­dem wir unser Zim­mer im J-Hoppers bezo­gen hat­ten, auf den Weg die Ereignisse in Hiroshima vor 64 Jahren und ein paar Tagen zu erkun­den. Wir gin­gen in den „Peace Memo­r­ial Park“ in dem die zen­trale Gedenkstätte der Atom­bombenopfer, der Atom­bomen­dom und das Museum sind. Auf dem Weg dor­thin, mussten wir an schw­eren Straßensper­ren vor­bei weiter lesen

Heute sind Jean­nine und ich nach Hiroshima gefahren. Fuer uns hiess das gegen 6 Uhr aufzuste­hen, um den Bus um 704 nach Odaware zu erre­ichen. In Odawara ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Hiroshima. Dort angekom­men ewartete uns dann eine laut­starke Ueber­raschung. Gestern jaehrte sich der Tag, an dem Japan kapit­ulierte. Schein­bar benutzt das der rechte Fleugel in Japan dann immer als Anlass seine nation­al­is­tis­che Gesin­nung kund zu tun. So auch heute in Hiroshima.
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Jetzt wird es endlich mal Zeit, dass ich ein wenig über Bah­n­fahren in Japan schreibe. Erst mal vorneweg: In Japan gibt es nicht nur eine Bah­nge­sellschaft, son­dern sehr viele. JR (Japan Rail­ways) deckt zwar fast ganz Japan ab weiter lesen

Heute klin­gelte um 6 Uhr der Wecker. Wir wachten auf und fühlten uns fix und alle. Im näch­sten Moment ent­deck­ten wir, dass sich die Kli­maan­lage abgeschal­ten hatte. Da waren wir, oder eher ich, aber sel­ber schuld. Es ist nicht ger­ade leicht eine japanis­che Kli­maan­lage mit einer Fernbe­di­enung zu bedi­enen die man nicht lesen kann. Ich stellte die Kli­maan­lage am Abend wohl auf automa­tis­cher Stopp nach x Stun­den ein. Unser Früh­stück hat­ten wir am Tag zuvor schon gekauft und mussten wenig­stens nicht hun­grig auf den Bus. Da der Bus am Vortag allerd­ings so viel Ver­spä­tung hatte, nah­men wir einen früheren. Na klar war der Bus pünk­tlich in Odawara. Im Bahn­hof von Odawara suchten wir uns dann erst mal ein Café, was gar nicht so ein­fach war, weil wir doch sehr früh unter­wegs waren.
Durch Kaf­fee und ein zweites Früh­stück gestärkt machten wir uns also auf den Weg zum Shinkansen-Bahnhof. Mit dem Shinkansen führen wir erst von Odawara nach Nagoya und von da aus mit einem der schnell­sten Shinkansen weiter nach Hiroshima. Also gegen Shinkansen fahren ist ICE fahren wie IRE gegen ICE in Deutsch­land. 5 Sitzrei­hen (3 – gang — 2), bre­iter Gang, keine Ver­spä­tung, viel Bein­frei­heit, bre­ite und bequeme Sitze. Ein­fach super schön. Sogar für das Gepäck war Platz. Um kurz vor 13 Uhr erre­ichten wir dann Hiroshima.